Rücksichtsvolles Handeln ist das Gebot der Stunde

COVID-19 ist nicht nur in ganz Europa, sondern weltweit verbreitet und macht auch vor EUROfusion nicht Halt. Deshalb legen wir größten Wert auf rücksichtsvolles Handeln im Sinne unserer Gemeinschaft. Für jeden Einzelnen bedeutet das, dass jetzt Alltagsroutinen und Gewohnheiten geändert werden müssen. Im Verband müssen die Fusionsforscher nun täglich die Situation genau beobachten und entscheiden, ob und in welchem Umfang Betriebsabläufe aufrechterhalten werden.

In den allermeisten Mitgliedsländern des EUROfusion-Konsortiums gelten inzwischen Einschränkungen der Bewegungs- und Reisefreiheit. Heimarbeit ist, soweit umsetzbar, jetzt die neue Norm. EUROfusion nimmt die Auflagen sehr ernst, denn die Gesellschaft wird sich nur dann rasch erholen können, wenn alle an einem Strang ziehen und die geltenden Regeln befolgen. Die Belegschaft der PMU (Programme Management Unit) von EUROfusion an den Standorten Garching und Culham in Großbritannien wird unter den gegebenen Umständen so gut es geht weiterarbeiten.

Es lässt sich nicht vermeiden, dass Versuchsreihen betroffen sein werden und einige Bereiche heruntergefahren werden müssen (der Experimentierbetrieb an ASDEX-Upgrade und JET soll jedoch so gut es geht von der Belegschaft vor Ort und mittels Remote-Beteiligung aufrechterhalten werden, solange dies vertretbar ist.) Künftige geplante Versuchsreihen werden voraussichtlich bis auf Weiteres ausgesetzt und Experimente, für die nicht genügend Mitarbeiter zur Verfügung stehen, werden gestrichen. All diese Beschlüsse wurden im Sinne der gesamten Fusionsforschung getroffen, damit alle zügig den regulären Betrieb wiederaufnehmen können, sobald wieder Normalität eingekehrt ist.