Der neue JET-Divertor

Philippe Mertens vom Forschungszentrum Jülich prüft die massiven Wolframlamellen auf vier Fliesenmodulen des neuen Divertors. Dieser zentrale Teil des Divertors am Boden des Behälters muss den höchsten Wärmebelastungen aller JET-Komponenten standhalten. Im Betrieb können die Lamellen Temperaturen von bis zu 2.200° C erreichen. Um ihre Belastbarkeit zu maximieren, wurden sie individuell geformt. Der Divertor wird insgesamt 48 dieser Module umfassen. Diese Arbeiten werden während der derzeit andauernden Betriebspause durchgeführt. In dieser wird Europas größte Fusionsanlage gewartet und weiterentwickelt, um für die kommenden Forschungsaufgaben gerüstet zu sein.