collage Medium Size Tokamak (MST)

Das MST-Programm von EUROfusion und seine Akteure

Das Programm "Medium Size Tokamak" (MST) ermöglicht Experimente, die nicht in JET durchgeführt werden können und ergänzt oder bestätigt in JET gewonnene Erkenntnisse. So wird Schritt für Schritt die Datenbasis erweitert. Für das MST-Programm von EUROfusion werden die Maschinen ASDEX-Upgrade, TCV und MAST-Upgrade verwendet.

ASDEX Upgrade

ASDEX Upgrade wird vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching betrieben. ASDEX Upgrade ist mit einer Wolframwand ausgestattet, an der ITER-ähnliche Wärmelasten erzeugt werden können. Seine Ergebnisse lassen sich auf JET hochrechnen, welche sich wiederum auf ITER hochrechnen lassen. Dies ermöglicht eine schrittweise Annäherung an ITER-ähnliche Plasmabedingungen.

Auf der IPP-Webseite zum ASDEX Upgrade erfahren Sie mehr.

 

MAST-Upgrade

Der sphärische Tokamak MAST-Upgrade befindet sich im Culham Centre for Fusion Energy (CCFE). Seit seinem Upgrade in 2016 kann diese sphärische Anlage den Super-X-Divertor analysieren. Diese besondere magnetische Konfiguration verteilt die Wärmelasten im Divertorbereich, also dem Bereich der Gefäßwand, der mit dem Plasmarand in Kontakt steht.

Auf der CCFE-Webseite zum MAST Upgrade erfahren Sie mehr.

 

TCV

TCV ist ein Tokamak mit variabler Konfiguration für die Untersuchung unterschiedlich geformter Plasma-Querschnitte. Er wird vom Swiss Plasma Center (SPC) in Lausanne betrieben. TCV-Experimente zielen darauf ab, zu beweisen, dass sogenannte Snowflake Divertor Konfigurationen grundsätzlich möglich sind.

Auf der SPC-Webseite zum TCV erfahren Sie mehr.