Posted on: 12th April 2012

Dr Stefan Kaufmann, member of the German Parliament, visits JET on April 11

picture of Dr Stefan Kaufmann

Dr Stefan Kaufmann, © Deutscher Bundestag/ Blanke

„One should clearly emphasise the political aspects of fusion research. To convey that on the way to realise ITER and DEMO also other advances are made in basic research and technology. Through the involvement of German scientists and technology in this work, Germany benefits from fusion research regardless of the achievements of ITER.” states Dr Stefan Kaufmann, member of the German Parliament, when asked what he as a politician needs in order to support fusion research.

Kaufmann belongs to the conservative Christian Democratic Union (CDU) and has already visited German fusion experiments. He came to Culham to experience Europe’s largest tokamak JET and to meet EFDA Leader Dr Francesco Romanelli. “We do have an increasing discussion in Germany about ITER and it is important for me to see how such a large tokamak, which investigates central issues for the realisation of ITER, really works,” he explains.

From a German perspective, fusion research should engage less in the energy debate and concentrate instead on communicating aspects of research politics, says Kaufmann. “It would help if we could clearly highlight how far fusion research has advanced, regardless of the usual pessimistic remarks about ‘fusion being always 50 years away’. We are now really close to break even and it is here at JET where scientists demonstrate that fusion energy can and will work within the estimated time frame. This should be emphasised more heavily and, in my opinion, JET could play an important role in this.”

Kaufmann is impressed by the international nature of research at JET: „It is striking to see how the experiment is managed and supported not by one nation alone, but that scientists from all member states and from EFDA operate and advance JET collectively. I find that really notably, especially since ITER will have to work in a similar way. “

flag of Germany

Deutschland profitiert von der Fusionsforschung

Bundestagsabgeordneter Dr. Stefan Kaufmann besucht am 11. April JET

„Man sollte insbesondere auch die forschungspolitische Seite der Fusionsforschung deutlich herausstellen. Und aufzeigen, dass auf dem Wege zur Funktionfähigkeit eines ITER und eines DEMO noch weitere Fortschritte in Technologie und Grundlagenforschung erzielt werden – auch mit deutscher Technologie und Wissenschaftlern. Insofern profitiert Deutschland von der Fusionsforschung unabhängig von den Errungenschaften von ITER“ betont Dr. Stefan Kaufmann, Mitglied des Deutschen Bundestages, auf die Frage, was ihm als Politiker hilft, die Fusionsforschung zu unterstützen.

Der CDU-Abgeordnete Kaufmann hat bereits deutsche Fusionsexperimente besucht und besichtigt nun zusammen mit EFDA-Leader Dr. Francesco Romanelli Europas größten Tokamak JET. „Wir haben in Deutschland eine zunehmende Diskussion über ITER und es ist wichtig für mich, vor Ort zu sehen wie ein Tokamak dieser Größe, an dem zentrale Fragen für die Realisierung von ITER erforscht werden, tatsächlich funktioniert.“

Aus deutscher Sicht sollte die Fusionsforschung weniger energiepolitisch und statt dessen eher forschungspolitisch diskutiert werden, meint Kaufmann. „Wir sollten aufzeigen, wie weit wir wirklich schon gekommen sind, den Unkenrufen zum Trotz, dass es bereits vor 50 Jahren hieß, in 50 Jahren sei man soweit. Wir sind wirklich kurz vor dem Breakeven und gerade hier bei JET führen die Wissenschaftler den Nachweis, dass Fusion in dem veranschlagten Zeitrahmen funktionieren kann und wird. Das sollte man noch mehr herausstellen und hier kann aus meiner Sicht JET einen wichtigen Beitrag leisten.“

Kaufmann betont auch den internationalen Charakter des Experiments “Was mich beeindruckt, und das zeichnet JET wirklich aus, ist dass JET eben nicht von einem Staat alleine getragen wird, sondern dass Forscher aller Vertragsstaaten und von EFDA das Experiment gemeinsam betreiben und voranbringen. Das ist schon bemerkenswert, besonders, weil auch ITER so arbeiten wird.“